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Der Umgang mit Nahrung und dem eigenen Gewicht ist für Betroffene mit Essstörungen mit großen Ängsten und Qual verbunden. Ständig werden sie begleitet vom Gedanken an Essen und Nichtessen, von der Angst zu dick zu sein oder zu werden und einer tiefliegenden Ablehnung dem eigenen Körper gegenüber. Menschen mit Essstörungen sind nicht zwangsweise Unter- oder Übergewichtig. Es gibt auch viele Personen die mit normalem Gewicht im Teufelskreis von Essen, Brechen oder Hungern gefangen sind. Nicht selten gehen mit der Essstörung selbst verschiedene Ausprägungen von Suchtverhalten einher wie der Missbrauch von entsprechenden Medikamenten wie Abführmitteln und Appetitzüglern und/oder mit dem Missbrauch von Alkohl und Nikotin oder stärkere Formen der Co-Abhängigkeit. Essstörungen selbst liegt auch eine ausgeprägte Suchtstruktur zugrunde.


