Ekinda-Online

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Informationen

Es gibt sicherlich viele Parallelen zwischen den Leben verschiedender Ekindas, es gibt aber auch genauso viele Unterschiede. Gerade Ekindas mit alkoholabhängigen Eltern, besonders auch mit alkoholabhängigen Vätern, sind einem hohen Risiko von sexuellem und körperlichen Mißbrauch und Demütigung ausgesetzt. Bei Ekindas mit opiatabhängigen Eltern ist das Risiko der totalen Verwahrlosung, größter finanzieller Armut, der Lebensgefahr und Beschaffungskriminalität sehr stark ausgeprägt. Alle diese Dinge und noch mehr verweben sich für jeden von uns zu einem einzigartigen Muster. Ich möchte gerne andere Ekindas darauf aufmerksam machen, dass sie nicht allein sind, und möchte ihnen die Möglichkeit geben, sich zu äußern. Hierzu gehe ich nach dem Prinzip des ersten Gebens, in dem ich bei mir anfange. Es ist mir auch wichtig, dass andere, die keine Ekindas sind, die Möglichkeit haben in unsere Welt hinein zu schauen. Vielleicht ist dies auch die eigene Erinnerung daran, dass man kein 'vergessenes Kind' mehr sein will und auch die Möglichkeit, hier und jetzt für Kinder und auch ihre Eltern zu kämpfen.
 
Zusätzliche Informationen und wissenschaftliche Veröffentlichungen findest du im Downloadbereich
  • Co-Abhängigkeit ( 1 item )
    Der Begriff Co-Abhängigkeit kam damals bei der Therapienetwicklung gegen Alkoholismus auf und bezeichete das Phänomen, dass die Partner von Alkoholikern spezifische Verhaltensmuster aufwiesen, die die Alkoholabhängigkeit noch unterstützten. Heute wird dieser Begriff viel weiter gefasst. Co-Abhängigkeit ist eine Krankheit für sich, die nicht nur im Umfeld einer Suchtfamilie auftritt. In diesem Abschnitt möchte ich erstens einen Überblick geben über das, was Co-Abhängigkeit ist und zweitens möchte ich der Frage nachgehen, ob Ekindas zwangsweise Co-Abhängig sein müssen. Wichtig ist mir dabei aufzuzeigen, dass andere spezifische Probleme von Ekindas, die auf andere Disbalancen zurück zu führen sind mit Symptomen der Co-Abhängigkeit verwechselt werden können. Man sollte also von pauschalen Aussagen, auch generell, abstand nehmen und die Angelegenheit genauer beleuchten. Sicherlich ist es möglich, dass Ekindas Co-Abängig sind, sie sind es aber nicht automatisch, weil sie in einer Suchtfamilie groß geworden sind.
  • Resilienz ( 1 item )
    Menschen mit einer hohen Resilienz sind wie Stehaufmännchen. Das Stehaufmännchen schafft es aus jeder erdenklichen Lage wieder in seine ursprüngliche Position zu gelangen. Für alles Lebendige ist Resilienz eine unabdingbare Eigenschaft. Weil Lebewesen niemals alle äußeren und inneren Gegebenheiten vollständig beherrschen können, brauchen sie die Fähigkeit, Abweichungen von den optimalen Lebensbedingungen auszugleichen. Um so besser ihnen dies gelingt, um so größere Abweichungen können sie auch ohne größeren Schaden überleben. Über Resilienz verfügt zunächst einmal jedes Lebewesen - auch jeder Mensch. Schon allein das Alltagsleben erfordert immer wieder die Fähigkeit zur Anpassung, zur Durchsetzung, die Möglichkeit neue Wege zu gehen und kleinere Wunden zu heilen. Was aber, wenn das Erlebte zum Extrem wird? Dann ist es gut, über eine hohe Resilienz zu verfügen.
  • Stationen im Leben von Ekindas ( 1 item )

    Es gibt verschiedene Stadien im Leben von Ekindas die diese Durchschreiten. Das erlebte und das verfehlte kann nicht mehr vollständig gut gemacht oder aufgeholt werden, doch wenn wir uns darauf einlassen, wird es möglich etwas neues zu schaffen und das Leben zu entdecken.

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