| Beitragsseiten |
|---|
| Haarpflege |
| Tipps |
| Rezepte |
| Alle Seiten |
JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL
In vielen Kulturen gelten Haare als Symbol für Kraft, für Macht und Status. Bei den Germanen galt das abschneiden der Haare als eine Entehrung eines Verbrechers oder weiblicher Kollaborateurinnen. Es gab Zeiten in welchen Frisuren mehr als alles andere über den Gesellschaftsstand einer Person aussagen. In der Hinduistischen und griechischen Mythologie sind wilde, verwirrte Haare (manchmal auch mit Schlangen) ein Markenzeichen für schreckenbringedne Götter und Furien. Bei den Ägyptern galten lange, offene, gepflegte Haare gerade bei Männern als ein Zeichen der Freiheit und adliger Herkunft. Im Mittelalter waren lange Haare je nachdem ein Zeichen für Jungfrauen, und der dualistischen Logik der Kirche nach, auch ein Zeichen für Huren. Bei den indischen Yogis und Eremiten ist langes, unbeschnittenes Haar eine offene Gesellschaftskritik die offen und bewußt Zivilisationsfeindlichkeit ausdrückt. In neuerer Zeit unterließ man gerade während des Krieges oder einer ungewissen Reise das Haareschneiden, als Zeichen der Trauer. Bei den Griechen der alten Zeit war es umgekehrt, dort wurden die Haare gerade zum Zeichen der Trauer abgeschnitten. Völlig abgeschnitten wurden die Haare auch zum Zeichen der Buße, des Neubeginns und des Neugeborenseins.


