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Zur Vorbereitung
Am Anfang kannst du einfach die Vorbereitungsübungen machen. Such dir eine heraus und probiere nach und nach einfach mal alle durch. Diese Vorübungen kann man auch zwischendurch ganz leicht machen, ohne dass jemand anderes davon etwas merkt. Dann sind sie keine Vorübungen sondern eine kleine Pause zwischendurch. Probiere so lange mit den Vorübungen bis du dir ein Bild darüber gemacht hast, worum es bei der Übung geht und in wiefern sie für dich sinnvoll sind und dir gut tun. Manche Übungen bedeuten dir vielleicht nichts oder sie bereiten dir Unbehagen. Mach dir darüber keine Gedanken. So lange es dich nicht zu sehr belastet, kannst du die Übung machen und versuchen herauszufinden, was an der Übung dich stört. Du kannst die Übung auf einfach auslassen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder neu probieren. Wir alle ändern uns über die Zeit und es gibt richtige und falsche Zeiten für alle Dinge. Respektiere deine eigenen Zeiten.
Positionen
Probiere einmal einige dieser Positionen aus und finde heraus, wie du dich in den verschiedenen Lagen fühlst. Wenn du magst notiere dir deine Eindrücke. Wenn du das zu späteren Zeitpunkten noch mal machst, kannst du sehen wie sich deine Gedanken und Gefühle dazu verändert haben.
erhöhtes Sitzen
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Setze dich auf einen Stuhl auf ein Sofa, auf eine Bank oder ähnliches. Lehne dich an. Laß deine Arme einfach locker hängen. Probiere aus, ob es dir angenehmer ist die Hände in den Schoß, auf deine Beine oder neben dich auf die Sitzfläche zu legen (oder auf eine Lehne falls vorhanden). Deine beiden Füße sollten den Boden mit der ganzen Fußsohle berühren. Sitz einfach da. Konzentriere dich auf den Sitzvorgang. Fühle nach wie dein Körper abgewinkelt ist. Vermeide dabei irgendetwas zu denken. Versuche nur zu fühlen wie sich deine Position anfühlt. Wenn du magst geh einen Schritt weiter und beginne bei deinen Fußsohlen zu fühlen, wie sie sich anfühlen, dann deine Waden… und so weiter bis oben zu deinem Kopf.
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Vorteile dieser Position:Diese Position kann sehr entspannend sein. Sie ist einfach und lässt sich überall durchführen. Sie entspricht unserer alltäglichen Körperhaltung am meisten. Sie lässt sich lange durchhalten und ist daher auch für längere Meditationen geeignet. Nachteile dieser Position:Durch die entspannte aber sehr alltägliche Körperhaltung kann es sein, dass die Gedanken leichter abschweifen und sich verselbstständigen. So einfach diese Position auch sein mag, es ist trotzdem notwendig sie mit Konzentration zu üben. |
sitzen auf dem Boden
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Setze dich im lockeren Schneidersitz auf den Boden. Wenn es deine Beine zulassen kannst du daraus auch einen Yogisitz machen. Hierzu streckst du ein Bein aus. Dann legst du den Fuß des anderen Beins auf deinen Oberschenkel. Nun ziehst du das ausgestreckte Bein zu dir heran und hebst ihn vorsichtig auf den anderen Oberschenkel. Diese „Beinverknotung“ ist nicht unbedingt notwendig, aber wenn du sie beherrscht kannst du so sehr stabil sitzen. Wichtig ist in jedem Fall, dass dein Rücken dabei gerade ist. Wenn du dich in den Schneidersitz begeben hast, lass deine Hände locker über deine Knie hängen. Stelle dir nun vor, dass deine Wirbelsäule mit einem Faden oben festgemacht ist. Stell dir vor, wie du diesen Faden nach oben ziehst. Wenn du einmal mit einer Hand an deinem Hinterkopf fühlst, dann kannst du dort eine kleine Kuhle entdecken wo der Hals in den Schädel übergeht. Dort solltest du dir den Faden vorstellen. Das bedeutet, dass dein Kopf leicht nach unten geneigt ist, während du deine Wirbelsäule zu einer maximalen Länge ziehst. Wichtig ist auch, dass du kein Hohlkreuz machst, sondern dass du dein Becken etwas nach vorne schiebst. Wenn du dich „auseinander gezogen hast“ bleib so und versuche gleichzeitig dich zu entspannen. Teste welche Muskeln du ohne weiteres locker lassen kannst ohne deine Haltung zu verändern. Probiere es aus, es werden mehr Muskeln sein, als du am Anfang vermutest. Wenn du das Gefühl hast entspannt zu sein und trotzdem voller Aufmerksamkeit in deinem Körper sein kannst, hast du die Position erreicht.
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Vorteile dieser Position:In dieser Position ist es besonders einfach die Konzentration zu halten. Sie ist nicht umsonst die klassische Meditationshaltung. Wenn sie richtig ausgeführt wird bietet sie innere Konzentration zusammen mit einer entspannten aber aufmerksamen Körperhaltung. Nachteile dieser Position:Es braucht am Anfang etwas Zeit diese Position zu erlernen. Es kann gerade für Menschen mit Rückproblemen sehr anstrengend sein, längere Zeit in dieser Position zu bleiben. Verwende sie für kürzere aber fruchtbare Meditationen. Du kannst auch mit dieser Position beginnen und dann in eine andere Position übergehen, falls du merkst, dass es dich zu sehr anstrengt. Auch hier gilt: die Position hat nur ihren Zweck erfüllt, wenn sie dir dienlich ist. Auch wenn es mühsam ist, übe auch diese Position etwas. |
liegen auf dem Boden
Strecke hierzu entweder deine Arme und Beine locker aus und fühle wo dein Körper den Boden berührt oder ziehe deine Bein locker an und stelle sie auf. Zweiteres ist besonders erholsam für deinen Rücken und unbedingt zu empfehlen bei Rückenproblemen. Du kannst auch in diese Position wechseln, wenn du nicht mehr in der Schneidersitzposition sitzen möchtest. In diesem Fall wirst du einen warmen Energiestrom von deinen unteren Lendenwirbeln verspüren. Warte ab, bis dieser sich über den Rücken verteilt hast, bevor du mit deiner Meditation weiter machst.
Vorteile dieser Position:
Sie ist besonders angenehm und sehr lange auszuhalten. Du kannst dich in dieser Position sehr gut der Meditation hingeben da du einen sicheren Halt durch die Nähe zum Boden hast. Verwende sie, wenn du vor hast längere Zeit zu meditieren oder wenn du Aufgrund von Haltungsproblemen schnell unter Rückenschmerzen leidest. Da du dich in dieser Position gut entspannen kannst, ist es hier einfacher Gedankenkreisel los zu lassen und die Konzentration zu halten als in der erhöhten Sitzposition auf einem Stuhl oder ähnlichem.
Nachteile dieser Postion:
Da diese Position sehr angenehm und entspannend ist, kann es dir passieren, dass du während der Meditation einschläfst. Das ist nicht schlimm. Wenn du einschläfst hast du diesen Schlaf sicherlich auch gebraucht. Falls es dir jedoch immer passiert und du gar nicht dazu kommst deine Meditation wirklich durchzuführen überlege dir doch, am Anfang der Meditation erst einmal eine andere Position einzunehmen und dann in diese Position überzugehen um dich total zu entspannen. Diese Position lässt sich sehr gut mit der Position Sitzen auf dem Boden kombinieren. Der Wechsel von konzentrierter Anspannung in völlige Entspannung und loslassen sämtlicher Muskelanspannungen lässt den Energiestrom des Körpers ganz spürbar werden.




